Der Ehrenhafte Orden von den Treuen Rittern der Gerechtigkeit
(The Faithful Knights of the Round Table)


Die Geschichte des Ordens





  Die Geschichte in Kürze: Der Ritterorden der Gerechtigkeit (auch Rechtsritter genannt) hat im zehnten Jahrhundert seinen Ursprung in Großbritannien. Seine Institution wird König Edward dem I. (auch als der "Alte" genannt, 900 - 924) aus dem Hause Wessex zugeschrieben, welcher die Tradition von König Artus weiterführen wollte und all seine treuen Ritter der "Tafelrunde" (Round Table) im Schloß von Kenilworth (Warwickshire-Midlands) versammelte, um mit ihnen den Thron und die Justiz sowie die Ordnung zu verteidigen.


  Als im elften Jahrhundert der sächsische König Edward. (auch als "Beichtvater" genannt, 1042 - 1066) von der katholischen Kirche heilig gesprochen wurde, bestätigten sich die Aufgaben und Privilegien des Ordens. Er organisierte die Ritterturniere, welche dann jedes Jahr im Schloß von Chilham (Kent) stattfanden und wo alle Ritter ihre Loyalität zum Herrscher und auf die Regeln des Ordens schworen.


  König Wilhelm der I., der "Eroberer" (1066 - 1087), kam aus der Normandie und reorganisierte das feudale System in England. William bestrafte die Rebellen und beschlagnahmte dann ihre Ländereien, welche dann den Normanen zugeteilt wurden. Diese Eroberungen wurden dann mit dem Titel des Grafen Magistrates belohnt. William legte den Grundstein für die Wirtschaft und politischem Erfolg in England.


  Heinrich der I. von England (1100 - 1135), bekannt als "Beauclerc" (feiner Gelehrter), übertrug den Rittern der Gerechtigkeit (Rechtsritter) auch die Pflichten der Steuerbeamten über die Handelskammern. Die Charter von Heinrich dem 1. war ein wichtiges Dokument, welches die Basis für die Magna Carta lieferte. Mit König Richard der I., bekannt als "Richard Löwenherz" (1189 - 1199), von der Plantagenet Familie Angevin, nahmen diese Ritter auch am Dritten Kreuzzug teil und garantierten dann die Einhaltung der "Magna Carta" (1215) von König Johann, auch als "Johann Ohneland" (1199 - 1216) genannt.


 König Edward der III. von England (herrschte 1327-1377) liebte die Ritterlichkeit. Er liebte die Turnierspiele, hörte gerne die Legenden von König Artus und veranstaltete dramatischen Szenen mit Bürgern von größeren Städten. Im Jahre 1344, beim Höhepunkt einer großartigen und festlichen Veranstaltung verkündete er seine Absicht, wieder die Ritter der Tafelrunde als eine Gesellschaft mit den 300-ritterlichsten Rittern in England zu etablieren. Er begann sogar mit der Konstruktion einer großen runden Halle im Schloss Windsor, um die Tafelrunde unterzubringen.


  Der Heilige Sankt Georg war auch der Schutzpatron von den Rittern der Tafelrunde, weil er der einzige unter den Heiligen war, welcher Reiter war. Im Jahre 1348 wurde St. George von Edward dem III. als Schutzpatron für seinen neuen Ritterorden bekannt gegeben. St. Georg wurde somit der Patron von Ritterstand und Militär, und schließlich der oberste Patron von England. Er ist auch der Schutzpatron von den Rittern der Gerechtigkeit.


  Nach dem Heinrich der VIII. (1491 - 1547), bekannt als Verfechter der Treue, aus dem Haus der Tudors den Thron übernommen hatte und das "anglikanische Schisma" herrschte, wurde der streng katholische Ritterorden (wie auch die meisten anderen katholischen Orden in England) von Heinrich dem VIII. etwa im Jahre 1544 unterdrückt bzw. verbannt.


  Der Orden von den Rittern der Gerechtigkeit wurde dann im 19ten Jahrhundert in England wieder aktiv und erneuert. Der Großmeister S.E. Dr. Sir Sydney Lawrence († 1988, London), Großkreuz-Ritter, hat den Orden maßgeblich nach dem Zweiten Weltkrieg weiter aufgebaut und somit ins Dritte Jahrtausend gebracht. Der gegenwärtige Großmeister und Protektor des Ordens ist S.E. Prof. Dr. Paul A. Zammit-Lewis, O.S.J. Malta und Großkreuz-Ritter der Knights of Justice.

  Der Ehrenhafte Orden von den Rittern der Gerechtigkeit war ursprünglich eine christliche Miliz unter dem Schutz von König Edward sowie dem Sankt Georg und dem Erzengel Michael, um die Pilger zu schützen und die Kreuzzüge zu unterstützten, sowie mit den christlichen Pflichten eines jedem Ritter oder Dame, den Bedürftigen und Unterdrückten sowie den Notleidenden und den Kranken zu helfen. Heute verfolgt der Orden nicht mehr die militärischen Traditionen. Der Orden beschäftigt sich heute unabhängig jedweder Glaubensrichtung mit den Prinzipien von Frieden und moralischer Ethik. Das Ziel des Ordens ist, die Prinzipien der Ritterlichkeit zu fördern und beizubehalten, und die Ethiken des Ordens in der Form zu unterstützen, um in Weltfrieden und menschlicher Harmonie zu leben.


  Mit der Aufnahme in den Ritterstand, verpflichtet sich jedes Mitglied die moralische und menschliche Ethik entsprechend den Regeln von Bonizone da Sutri aus 1090 und die Grundsätze der christlichen Ritter "Liber de Vita Christiana" anzunehmen. Die ritterlichen Ideale mit den asketischen zu harmonieren sowie die geistigen und menschlichen Initiativen, in gleicher Weise wie es im Ursprung des Ordens bei der Formierung der ritterlichen Ethik war.


Das Motto lautet: LEX * JUSTITIA * PAX
(Recht - Gerechtigkeit - Frieden)


                       

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